
Kräuterseitling
Der Kräuterseitling oder auch Königsausternpilz genannt, ist ein weiterer besonders beliebter Speisepilz in Deutschland. Seinen Namen verdankt er dabei der Tatsache, dass er im Gegensatz zu dem an Bäumen wachsenden Shiitake besonders gerne in der Nähe von Doldenblütlern, also Kräutern wächst. Ähnlich wie der Shiitake ist auch der Kräuterseitling reich an wichtigen Nährstoffen. Kräuterseitlinge sind deutlich erkennbar durch einen hellen langen wie auch dicken Stiel sowie einem bräunlich flachen Hut.
Charakter
Der Kräuterseitlinge hat auch nach dem Kochen noch eine angenehme Bissfestigkeit und eignet sich daher auch optimal als Fleischalternative in vegetarischen oder veganen Gerichten. Geschmacklich ist der Pilz leicht nussig und unverwechselbar aromatisch.
Zubereitung
Der Stiel des Kräuterseitling kann genauso wie der Hut zubereitet werden, was den Pilz äußerst vielseitig macht und wodurch keine Abfälle entstehen. Neben dem Anbraten in der Pfanne eignet sich der Kräuterseitling aber auch besonders gut auf dem Grill. Ähnlich dem Shiitake sollte auch er in Scheiben geschnitten werden, um seine Verträglichkeit zu verbessern.
Unsere Kräuterseitlinge müssen nicht mehr geputzt und sollten auch nicht vor der Zubereitung gewaschen werden. In seltenen Fälle können noch Reste des Substrats an den Pilzen haften, welche jedoch einfach nur mit einem Pinsel oder Tuch abgerieben werden müssen.
Es wird empfohlen, die Pilze zunächst einige Minuten bei mittlerer Hitze ohne Zugabe von Öl oder Butter anzubraten. Dadurch kann das austretende Wasser der Pilze verdampfen, ohne sich mit dem Öl oder der Butter zu vermischen, was zu einer angenehmeren Konsistenz der Pilze führt.
Nährwerte
Kalorien 38 kcal
Fett 0,3 g
Eiweiß 2,4 g
Kohlenhydrate 8,5 g
Kalzium 2,5 mg
Eisen 0,3 mg
Magnesium 13,5 mg
Zink 0,6 mg
Vitamin B6 0,1 mg
Vitamin D 2,8 IU
Quelle: USDA

Shiitake
Der Shiitake, weniger bekannt auch als Eichenpilz zählt in Deutschland wie auch in Asien zu einem der beliebtesten Edelpilze. In Asien wird er dabei schon seit Jahrhunderten vielseitig in der Küche eingesetzt. Besonders geschätzt wird er dort auch als Vitalpilz, da er besonders reich an Vitaminen der B-Gruppe und wichtigen Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Kalzium ist. Shiitake zeichnen sich besonders durch ihren hell- bis dunkelbraunen Hut sowie einen festen Stiel aus. Wenn sie zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden, ist der Hut noch geschlossen und leicht nach innen gewölbt.
Charakter
Der Geruch kann am besten als angenehm erdig-holzig beschrieben werden, während der Geschmack als besonders aromatisch und herzhaft gilt. Oft wird dem Pilz eine knoblauchartige Note zugeschrieben. Besonders reich ist der Shiitake auch an der Geschmacksqualität „Umami“, die als fünfte Geschmacksrichtung bekannt ist und uns als Inspiration für unseren Namen dient.
Zubereitung
Die Shiitake-Pilze können samt Stiel und Hut sowie nach Bedarf ganz oder geschnitten benutzt werden. Typischerweise haben die Stiele eine etwas festere Textur als die Hüte, sodass je nach Präferenz die Stiele auch abgeschnitten werden können.
Unsere Shiitake müssen nicht mehr geputzt und sollten auch nicht vor der Zubereitung gewaschen werden. In seltenen Fälle können noch Reste des Substrats an den Pilzen haften, welche jedoch einfach nur mit einem Pinsel oder Tuch abgerieben werden müssen.
Es wird empfohlen, die Pilze zunächst einige Minuten bei mittlerer Hitze ohne Zugabe von Öl oder Butter anzubraten. Dadurch kann das austretende Wasser der Pilze verdampfen, ohne sich mit dem Öl oder der Butter zu vermischen, was zu einer angenehmeren Konsistenz der Pilze führt.
Nährwerte
Kalorien 34 kcal
Fett 0,5 g
Eiweiß 2,2 g
Kohlenhydrate 7 g
Kalzium 2 mg
Eisen 0,4 mg
Magnesium 20 mg
Zink 1 mg
Vitamin B6 0,3 mg
Vitamin D 18IU
Quelle: USDA